Hallo Welt!

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Bis zum 14.09.2012 war die Welt noch etwas größer für mich.
Ich bin in fast jeder freien Minute mit dem Motorrad die Straßen, Wege und Fuhrten entlang zur nächsten Kurve gefahren, habe den Wind am Helm gespürt, den Duft der Straße geatmet und die Ruhe der stampfenden Zylinder gelauscht.

Und dann kam …. VW Caddy Maxi Frontale!
Meierberger Straße, Extertal

Eine Notbremsung endete in der Front des Taxi’s das aus dem „Da war gerade noch Nix“ auftauchte und die ohnehin schmale Straße für meine Honda Africa Twin unpassierbar machte.
Der Aufprall war ebenso kurz wie unvermeidbar. Danach war es ruhig, keine Schmerzen, aber der Gedanke an Zuhause und wie ich das wohl jetzt erklären soll. Mir war sofort klar das ich schwer verletzt war, konnte ich doch kaum etwas spüren und das ist bei dem Aufprall sehr merkwürdig. Sofort waren da Stimmen uns jemand sagte „Nicht anfassen“ und „lassen sie ihn so liegen“. Dann sprach die Stimme mit mir und fragte mich, ob alles soweit o.k. sei und „Sie hätten schon Hilfe gerufen“. Es war eine junge Frau, die mich beruhigte und ich bat sie mit meinem Handy meinen Kumpel Reinhold anzurufen, damit er dann meine Partnerin anrufen solle. Auf keinen Fall! den Kontakt „1Home“ anwählen und sagen ich hätte einen Unfall gehabt. Meine Barbara mag solche Überaschungen nicht und wäre auch nur viel zu besorgt. Naja, Reinhold war auch nicht zu erreichen, dafür aber der Notarzt. Das ging fix oder mir kam es so vor. Und dann war da auch schin das „Flap Flap“ des Hubschraubers.

„Hallo“ …. „Wir müssen jetzt ihre Kleidung aufschneiden“!
„Wage es nicht meine teure Rukka Jacke … “ dachte ich noch, aber dann surrte auch schon die Elektroschere durch meine Jacke samt Protektoren. „Wir legen Sie jetzt erstmal schlafen und sehen uns später wieder“ sprach er und so ging’s Licht aus.

Mist! Da fliegt man nach diesem Schreck schon mal Heli und ist nicht dabei!

I no longer fear death, I fear life